Archiv für Januar 2013

Neonazis wollen durch die Innenstadt marschieren

Neonazis wollen durch halb Weimar marschieren

Wie nun offenkundig bekannt soll der Neonazi- „Trauermarsch“ am 09.02. um 10:00 mit einer Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof beginnen. Wie schon im vergangenen Jahr möchten die Neonazis, rund um Michael Fischer, mit ihrer Demonstrationsroute den Goetheplatz für eine Zwischenkundgebung erreichen. Die Teilnehmerzahl der Rechten soll sich nach unseren Informationen unter 100 bewegen.
Neonaziwunschroute:
Nach dem Hauptbahnhof soll die Route dann über Carl-August-Allee, Karl-Liebknecht-Straße zum Goetheplatz führen. Hier soll eine Kundgebung stattfinden und über Schwanseestraße, Fuldaer Straße, Ernst-Thälmann-Straße, Schopenhauer Straße zurück zum Bahnhof.


Bürgerliche Proteste

Das Bürgerbündnis gegen Rechts mobilisiert mittlerweile für um 9:00 Uhr zu einem noch nicht festgelegten Platz. Ob von ihrer Seite am Tag eine Informationsstruktur besteht schien noch unklar.

Weitere Informationen folgen…

Nazi-Demo am 9.2. in Weimar angekündigt

Wie schon im Februar 2012 mobilisert die Aktionsgruppe Weimarer Land für den sog. Gedenkmarsch für die „Opfer des aliierten Bombenholocaust“. Im vergangen Jahr lief eine lächerlich kleine Gruppe von unter 30 Mann (inklusive Zivilpolizei) durch das Bahnhofsviertel der Weimarer Nordvorstadt. Mehrere eher lachhafte und schauderhaft gesprochene Redebeiträge von Michel Fischer und Phillip Miene folgten an der Ecke Fuldaerstraße/Bertuchstraße, welche die Neonazis selbst auf Youtube veröffentlichten.

Nach unseren Informationen handelt es sich bei dem Anmelder erneut um den Stadt bekannten Neonazi Michel Fischer, welcher sich in letzter Zeit in Zusammenarbeit mit den FK EF eher in Erfurt und Umgebung „engagierte“.

Es gilt deutlich zu machen, dass der 09.02. kein Trauertag, sondern ein Feiertag ist. Wir feiern die Allierten, die Deutschland letzlich von Faschismus befreit haben. Es gilt zu verhindern, dass die Neonazis, mit Blickrichtung zum ehemaligen KZ Buchenwald, die Zerstörung der Stadt betrauern.

Klar ist, dass Michel Fischer und sein Trüppchen systematisch versuchen wollen in Weimar, ähnlich Magdeburg und Dresden, einen Trauertag zu etablieren. Ungeachtet dessen, dass sie es selbst nicht auf die Reihe bekommen werden, gilt es sich den Neonazis am 9.2. in den Weg zu stellen und den Aufmarsch mit allen Mitteln zu verhindern.

Pseudo-Volkstrauertage abschaffen!
Nie wieder Deutschland!